Heute wollen wir euch Pascal aka SkyDrake vorstellen!

Wer bist du und wie alt bist du?

Pascal: Mein Name ist Pascal aka SkyDrake. Ich bin 21 Jahre alt.

Wie lange bist du bereits in der UEG-Liga aktiv und was ist deine Position?

Pascal: Ich bin schon fast von Anfang an dabei, genauer gesagt bin ich zum zweiten Studicup in League of Legends dazu gestoßen. Seitdem bin ich in der UEG aktiv, ehemals als Caster für League of Legends, inzwischen aber als Regie für den LoL-Stream sowie als Technik-Hauptverantwortlicher.

Für das Interview werde ich mich aber auf meine Tätigkeit als Regie und Streamer fokussieren.

Wie bist du zu der UEG gekommen?

Pascal: Damals, beim bereits genannten Studicup, hatte ein Team von meinem ursprünglichen Gaming-Clan mitgespielt. Ich fand das Projekt interessant, sah aber noch Möglichkeiten zur Verbesserung – gerade im Cast. Daraufhin hatte ich mich bei der UEG als Caster beworben, und nach einer kurzen Probe war ich dabei. Die nächsten Studicups und die erste Saison der LoL-Liga habe ich so als Caster und bei kleineren Tätigkeiten und Planungen im Hintergrund mitgewirkt, bis ich mich irgendwann vom Casten losgelöst habe, um eine festere Rolle in der UEG einzunehmen – darunter die Verwaltung des LoL-Streams.

Wie sieht dein „UEG-Alltag“ aus?

Pascal: Ein gewöhnlicher Streamtag sieht für mich wie folgt aus:

Bereits eine bis anderthalb Stunden vor dem Stream bereite ich den Stream vor, starte mehrere Programme, darunter League of Legends, Teamspeak, xSplit und weitere Programme und Tools für den Stream. Diese verteile ich auf drei Monitore, immer in der gleichen Anordnung, um den Überblick zu behalten. Anschließend überprüfe ich, ob meine Audio-Ausgänge, darunter das virtuelle Audio-Kabel, das ich zum Streamen nutze, einwandfrei funktionieren. Dann werden Ressourcen und Texte vorbereitet.

Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, treffe ich mich mit den Castern auf unserem Teamspeak-Server. Dort besprechen wir noch einmal den Ablauf des Streams, wichtige Themen, welche Teams spielen usw. Etwa dreißig Minuten vor dem eigentlichem Streambeginn, gehe ich dann live, während ich mich im Hintergrund noch weiter mit den Castern unterhalte.

Anschließend läuft der Stream. Meistens sind es vier Spiele, die in der ersten Liga ausgespielt werden. Dort muss ich dann in kurzer Zeit darauf achten, dass Informationen hinter den Kulissen aktualisiert werden, dass Bilder und Ressourcen richtig aktualisiert werden und, dass die Transitionen passen. Während eines Spiels hab ich dann eine kleine Ruhephase und kann selbst den Cast genießen. Hin und wieder komm ich sogar dazu, im Twitch-Chat mitschreiben. Ich muss nur darauf aufpassen nicht zu spoilern, da ich ja im Gegensatz zu unseren Twitch-Zuschauern keine Verzögerung habe.

Sobald der Stream vorbei ist, lasse ich ihn noch ausklingen, speichere die Video-Datei des gesamten Streams auf meiner großen Festplatte (damit sie nicht meine SSD belegt) und highlighte den Steam auf Twitch, damit er archiviert wird. Zudem gibt es immer noch eine kleine Nachbesprechung mit den Castern, sodass der Stream-Tag für mich in der Regel gegen 20:30 Uhr bis 21:00 Uhr endet.

Was ist dein bisher bestes Erlebnis in der UEG-Liga?

Pascal: Definitiv das Offline-Finale Season 4 in Karlsruhe. Auch wenn das Season 3 Finale in Bayreuth natürlich ebenfalls ein tolles Erlebnis war, konnte man in Karlsruhe schon merken, wie viel wir von unserem ersten „Offline-Event“ (die Teams waren ja leider nicht anwesend) gelernt haben. Natürlich war auch in Karlsruhe noch viel Luft nach oben, aber insgesamt war es ein absolut fantastisches Erlebnis.

Es war definitiv anstrengend. Bereits am Freitagabend haben wir bis in die späten Stunden aufgebaut, und am Samstag ging der Betrieb von etwa 8 Uhr morgens bis ungefähr 11 Uhr abends. Als Hauptverantwortlicher für den Stream und die Technik bin ich dabei fast die ganze Zeit unterwegs gewesen – dabei wurde ich gefühlt von jeder Person mit etwa 10 Fragen angesprochen, während ich mich selbst um den Aufbau der Regie kümmern musste. Es war etwas stressig, aber letzten Endes haben wir so ziemlich alles geregelt bekommen. Und als dann endlich der Stream lief, saß ich hinter den Regie-Monitoren und war auf Hochleistung.

Obwohl es anstrengend war, hat das Event aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht, und ich freue mich bereits auf das nächste. Hoffentlich sogar mit noch besseren Ergebnissen.

Was bedeutet die UEG-Liga für dich?

Pascal: Da ich ja jetzt schon seit etwa drei Jahren dabei bin, bedeutet mir die UEG und die Uniliga sehr viel. Auch wenn ich nicht zu den ursprünglichen Gründern gehöre, so bin ich doch einer der wenigen, die dieses Projekt von Anfang an wachsen gesehen und dabei geholfen haben.

Ich übe meine Tätigkeiten bei der UEG sehr gerne aus, und hoffe auch weiterhin, dass viele Studenten sich an unseren Ligen und Cups beteiligen werden.

Was wünschst du dir für die Zukunft der UEG?

Pascal: Für die UEG wünsche ich mir, dass sie weiterhin wächst und sich weiter entwickelt. Ich persönlich drücke es für mich so aus: Was früher Träume und Visionen waren, sind jetzt Meilensteine und Ziele. Und ich denke, mit diesem Ansatz ist die UEG stets bereit für einen Schritt nach vorne.

Vielen Dank!